Mittwoch, 30. Dezember 2009

welcome to miami!






unsere tage in miami beach waren wohl weit entfernt von perfekt aber trotzdem nicht nur schlecht! der verkehr rund um miami is dafür nur schlecht. am ersten abend sind wir gleich zu einem NBA spiel gegangen. miami heat gg utah jazz - miami hat gewonnen, der dwayne wade kann schon was :-)

das hostel in dem wir waren (nachdem ich nochmal umbuchen wollte) war irgendwie nicht so der bringer. viele komische typen und nach der ersten nacht die sehr schlaflos war sind wir in ein "privates" zimmer umgezogen. dann kam natürlich noch das weihnachtsloch in das wir gefallen sind. is schon bissl komisch wenn man da ned zuhause is...aber man muss ja alles mal mitgemacht haben. miami beach selber is voll von kubanern, mexikanern und anderen spanisch sprechenden leuten. alles is zweisprachig und alles is auch bissl anders. so gar nicht amerikanisch irgendwie. der berühmte strand selbst is schon ganz schön weil er so groß ist aber es gibt sicherlich um welten bessere strände. der ocean drive is nachts schon sehenswert. alles leuchtet in neon und es sind unglaublich viele leute auf den straßen. haben eine hafenrundfahrt gemacht und uns dabei die ganzen häuser der reichen auf "star island" angeschaut. das war an sich voll cool nur der kerl über den wir die tour gebucht haben hat uns den tag etwas vermiest. alles in allem kann man jetzt halt auch sagen man war in miami aber meine lieblingsstadt wirds sicher nicht. natürlich wars nicht sooo schlecht wie es sich jetzt anhört aber es hätt besser laufen können.

sehr positiv war, dass ich im meer baden konnte. war zwar noch a bissl frisch aber immerhin!

Dienstag, 22. Dezember 2009

Disney World - MGM Studios






11 Stunden haben wir in dem Park verbracht. Es war ziemlich viel los aber es war ein sehr schöner Tag! Zwei Stuntshows, zwei Rides (also Fahrgeschäfte) und so einige Disneyfiguren und andere Attraktionen haben wir mitgemacht. 79 Dollar kostet der Eintritt. Viel Geld aber es is auch was geboten. Am Ende hab ich ne Mickey Mouse gekauft und der Tag war so gut wie perfekt. 

St. Augustine - the oldest city in the US






Grad in dem Moment wie ich das hier schreib seh ich nen Bericht im Fernsehen wo sie sagen, dass einer plötzlich behauptet St. Augustine sei gar nicht die älteste Stadt, ich bleib dabei...! Der historische Kern der Stadt is teilweise bissl kitschig und erinnert in den Abendstunden mehr an Volksfest und Kirmes als an irgendwas, das sich älteste Stadt schimpft. Wir sind in einem netten "Piratenhostel" geblieben und haben da dann ein Pancake Frühstück bekommen. Der Tag war sehr schön. Wir sind durch die Straßen spaziert und haben uns eins der alten Forts angeschaut. Später sind wir dann in Richtung Strandgegend los, haben gut gespeist, Delphin Mama und Kind schwimmen sehen und einen super interessanten, fast privaten Vortrag, über die Zeit als St. Augustine von den Spaniern besetzt war, bekommen!

Danach gings dann nach Orlando zum Outletshopping. 3 Stunden und fast nichts gekauft. Schrecklich! 

Savannah



Auf unserem Weg weiter in den Süden sind wir durch riesige, sumpfartige Gebiete gefahren. Viel Natur, viel Tiere und wieder mal recht gutes Wetter. Alligatoren haben wir hier noch keine gesehen aber das kommt dann in den Everglades sicher noch!

Savannah selbst ist mehr die böse kleine Schwester von Charleston mit ähnlich schöner Architektur aber viel mehr Leben in den Straßen.Wir haben die typische Küche des Südens probiert: Cheesegrits (Käsegrütze) mit Shrimps, was wirklich sehr sehr lecker war. Nach viel Rumspazieren erst in Charleston und dann hier in Savannah gings weiter nach St. Augustine, der ältesten Stadt in den USA. Mehr dazu dann im nächsten Post.

Charleston






Nach einer laaaaangen Autofahrt im Regen sind wir spät abends in unserem Hostel angekommen. Die Nacht war furchtbar weil ein Kerl so geschnarcht hat dass ich fast ausgeflippt wär...Hilfe! Der Tag danach war dafür sehr schön. Charleston ist eine sehr majestätische Stadt deren historische Gegend aus der Kolonialzeit wirklich wunderschön ist! Danach gings weiter nach Savannah - siehe nächster Eintrag.

Outer Banks






Eine wunderschöne Inselkette entlang der Ostküste im Staate North Carolina. Wir haben hier 2 Tage verbracht, was viel zu kurz war. Aber es war sehr windig, es is ja Winter...aber wiederum sonnig. Mit dem Wetter hatten wir bisher wirklich sehr viel Glück. Wir haben viele Leuchttürme angeschaut, sind am Strand spazieren gegangen, haben lecker Fisch gegessen und einfach die Ankunft am Meer genossen. Leider hab ich bissl an Schmarrn gemacht und meinen Geldbeutel liegen lassen und musste 4 extra Stunden Autofahren (2mal Fähre inklusive) und hab dann wegen zu schnell Fahren ein sehr teures "Ticket" bekommen. 

Washington D.C.







Was für eine Stadt! Ich hab mir nicht zu viel erwartet von Washington, aber ich bin vom Gegenteil überzeugt worden. Sollte jeder mal besucht haben. Neben der Tatsache, dass fast alles was man sich so anschauen will umsonst ist, ist die Stadt selbst auch noch wirklich schön. Zumindest in der Gegend um die Mall, Downtown und rund um den Dupont Circle. Am ersten Tag waren wir im Capitol, haben uns auf der Mall rumgetrieben, vom Washington Monument die ganze Stadt betrachtet, ein paar Memorials angeschaut, den Presidenten vorbeiflitzen sehen, Museen besucht, die Library of Congress und das White House gesehen und sind abends zum Essen und Biertrinken gegangen. Am zweiten Tag dann ein paar mehr Museen, mehr Fotos, zum Arlington Cemetry und abends ein Abschlussmahl mit meinem chinesischen Roommate beim Chinesen :-)

Fazit: Tolle Stadt, immer wieder! Kalt wars aber hauptsächlich sonnig! (Nach uns kam dann das Schneechaos)

Mittwoch, 16. Dezember 2009

alles hat ein ende...

...in dem fall ist meine zeit am muskingum college (university) jetzt vorbei. war eine schöne, lehrreiche, freundliche und ereignisreiche zeit, die ich wohl nie vergessen werde! hab ein foto von "uppitys" , dem cafe in dem ich immer war gemacht. nach einer kleinen verabschiedungstour und carinas ankunft gings los nach wheeling wo wir (mein mitbewohner xing xing, carina und ich) eine nacht bei einem freund geblieben um am nächsten tag gen washington aufzubrechen! das wetter zum fahren war eine katastrophe. nur schneegestöber und regen und bäh...

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Thanksgiving











Das war es also mein erstes und vielleicht letztes echtes Thanksgiving in einer amerikanischen Familie. Wie es sich gehört waren wirklich sehr viele Leute in einem Haus. 17 an der Zahl und dazu noch 3 groß Hunde, 4 verrückte Katzen und ein Fisch. Mit dem hat ich eher weniger Kontakt. 

Aber als der Reihe nach. Thanksgiving is immer am 4. Donnerstag im November. Unser Trip ging am Mittwoch um 4 Uhr morgens los. Erster größerer Zwischenstopp war Washington um Tim´s (bei seiner Familie war ich) Visum für Spanien einzusammeln. Das war nach circa 5,5 Stunden. Nach insgesamt fast 12 Stunden (wegen zuviel Verkehr) waren wir dann an unserem eigentlichen Ziel: Haddonfield, New Jersey, 10 Minuten von Philadelphia entfernt. 

Am Donnerstag gabs dann das große Thanksgiving dinner mit Truthahn und allem was eben so dazu gehört. Am witzigsten war aber der Kartoffelbrei aus Süßkartoffeln mit Marshmallows oben drauf! :-)

Am Freitag waren wir dann den ganzen Tag in Philadelphia. Mir hat die Stadt sehr gut gefallen. Haben uns von South Philly, wo wir das berühmte Cheesesteak gegessen haben, bis zum anderen Ende, wo das Art Museum liegt, durchgeschlagen. Auf den Stufen dieses Museums hat sich Rocky damals fit trainiert...ich hab natürlich auch ein Video gemacht! Auf dem Weg dahin sind wir durch Downtown geschlendert und haben uns die Geburtsstätte dieses Landes, die Independence Hall und die dazugehöroge Liberty Bell angeschaut. Abends gabs noch Pizza. Die meisten Amerikaner nutzen den Tag nach Thanksgiving auch "Black Friday" genannt zum Shoppen. An diesem Tag gibts überall die meisten Prozente auf alles und die Leute drehen vollkommen durch. Ich hab welche gesehen die Zelte vor den Shops aufgeschlagen haben. Verrücktes Land!

Am Samstag stand ein kleiner Charity Lauf auf dem Programm. 5 Kilometer, mein erster echter Lauf, war ganz okay eigentlich. Das Wetter hat mitgespielt und es war ja für nen guten Zweck und bei der Völlerei die ganze Zeit hat das gut reingepasst.

Sonntag war Abreisetag mit einem weinenden und einem lachenden Auge.

Alles in allem is Thanksgiving ein riesen Familienfest das echt schön is und ich bin sehr froh sowas mal mitgemacht zu haben. Hab die ganzen Kiddies und die Familie auch in kürzester Zeit ins Herz geschlossen. Thanks Tim Knight!