Samstag, 27. Februar 2010

Vancouver und die olympischen Spiele

Was für eine Stadt und das sag ich nicht nur weil wegen Olympia extra viel los war. Die Lage der Stadt und das ganze drumrum sind einfach traumhaft, das Wetter spielt gern mal verrückt und die Leute sind super nett! Viele Grünanlagen, viele Parks, das Meer vor der Haustür, die Berge rundherum und die Nähe zu den Rockies und anderen großartigen Orten macht Vancouver für mich zu meiner bisherigen Lieblingsstadt auf diesem unserem schönen Planeten! Ich bin auf nen Gipfel hoch, hab im größten Stadtpark Nordamerikas ne Radtour gemacht, das olympische Flair voll und ganz aufgesaugt, fast die komplette Stadt per Fuß bewältigt und viele tolle Plätze für mich entdeckt. 

Die Stadt war gesteckt voll mit Leuten die alle wegen Olympia hier waren. An jeder Straßenecke war was geboten und das Wetter hat mir ja auch fast zu 100% in die Karten gespielt. Als ich abgereist bin kam dann der Regen...nach mir die Sintflut sag ich da! Einmal is der russische Eiskunstläufer vor mir gegangen in der Stadt und als ich das bemerkt hab und nach nem Foto gefragt hab, sagt er doch glatt nein...zu Recht nur Silber! :-) Sonst hat man auch immer wieder Athleten rumlaufen sehen, beim Hockeyspiel Deutschland gg Kanada, das ich mir zum Teil im German Fan Fest Zelt angeschaut hab waren auch zwei aber ich hab sie nur kurz gesehen und im erkennen von unseren Leuten bin ich sowieso ganz schlecht! Im Outlet später hab ich auch nochmal zwei getroffen aber da stand ich grad an der Kasse...was solls, sind auch nur Menschen. Die Stimmung in der Stadt war vergleichbar mit WM nur das halt das meiste los war wenn Hockey und nicht Fußball gespielt wurde. Hab USA gg Kanada auf dem Hauptplatz Downtown angeschaut und das war schon ganz nett eigentlich...

Mein Fazit für Vancouver: Absolute Traumstadt! Da würd ich gern mal ne Zeit lang leben...kann jedem nur empfehlen da mal hinzufahren.

Samstag, 20. Februar 2010

Maxi in Kanada 4






Von Montreal aus gings dann weiter nach Toronto. Auf dem Weg haben wir nen kleinen Abstecher über die schönere Straße genommen und uns die Thousand Islands ein bißchen angeschaut. Tolle Gegend hier wo der Lake Ontario in den St Lorenz Strom übergeht. Am ersten Abend sind wir durch Chinatown, Kensington Market bis zum Dundas Square. Dann die komplette Yonge Street rauf und über die Bloor Street, mit einem Stopp in ner Bar mit toller Aussicht wieder heim zu unserer Couchsurfing Oma. Haben bei ner 75 Jährigen Schweizerin unser Quartier aufgeschlagen. Der nächste Tag war für Shopping und die Niagara Fälle reserviert. Leider war das Wetter nicht ganz perfekt aber wir hatten sehr viel Glück bisher also es war halb so wild. Die Fälle sind schon beeidruckend aber der Ort selbst is zu 100% Tourismus. Abends sind wir zum Hockey gegangen und danach noch in ne Sportsbar um zu viel Geld auszugeben. Am letzten Toronto Tag haben wir nochmal ne große Stadttour gemacht mit allem drum und dran und abends sind wir wieder in ein Pub um Canada gg die Schweiz (Olympia, Eishockey) zu schauen. Nach einem ausführlichen Mittagessen beim All you can Eat Chinesen gings dann am nächsten Tag nach Ottawa zurück. Der letzte Abend war ganz gemütlich mit paar Bier und zuviel Pizza. 

Die letzten Stunden brechen jetzt an. Es waren echt super zwei Wochen und ich denke es war nicht der letzte Hauser & Hauser Trip :-)

maxi in kanada 3






Zurück in Quebec City haben wir uns erstmal ein Motoneige aka Snowmobile aka diese coolen Dinger, mit denen man durch den Schnee heizen kann, ausgeliehen. Da gibts eine Art Straßensystem das man dann nutzen kann und man könnte im Prinzip Wochen lang rumfahren. Abends sind wir dann nochmal ein bißchen durch die Straßen geschlendert, waren am Karneval, haben die Fähre genommen und ein bissl Olympia geschaut! Dann gings weiter nach Montreal, wo wir bei strahlendem Sonnenschein den alten Teil der Stadt, Downtown und das Plateau erkundet haben. Shoppen,beim Inder essen und Hockey in nem coolen Pub schauen waren wir auch. Aber eigentlich wollten wir uns nur mental auf das Outdoorerlebnis vorbereiten. Für eine Nacht gings in einen Nationalpark wo wir mit den Langlaufskiern mitten ins nirgends gefahren sind um dann in ner Hütte die nur einen Holzofen hatte (sonst wirklich nichts!!!) zu essen (Dosenzeugs), trinken (Alkohol) und nächtigen. Das war definitv mit eins der besten Erlebnisse das wir so hatten. Zurück in Montreal gings rauf auf den Mont Royal und zum Bowling.

Dienstag, 16. Februar 2010

maxi in kanada 2






die nächsten tage standen dann ganz im zeichen des sports und der natur. wir hatten für drei nächte eine unterkunft mit halbpension und skipass für das wohl beste gebiet im osten der usa gebucht. geschlafen in baie st paul, das wunderschön in nem tal am st lorenz strom liegt und geboardet bei le massif was wahnsinning traumhaft liegt und der blick von oben is fast unschlagbar. der erste tag war wolkenlos und voller sonne, der schnee war okay aber es hätt mehr sein dürfen dann wär wohl auch was im off pist bereich gegangen. nach unserem 4 gänge menu abends sind wir dann hundemüde ins bett gefallen. am nächsten morgen gings zum hundeschlittenfahren und nachmittags haben wir uns ski ausgeliehen (mein erstes mal wiedrum) und naja es hat ganz gut geklappt eigentlich :-) abends haben wir dann ins casino geschaut und bissl geld verzockt und am nächsten tag gings wieder auf die piste zum boarden. das wetter war nicht perfekt aber man hatte klare sicht und wir haben den halben tag im funpark auf den kickern und rails verbracht was eigentlich ganz witzig war. danach haben wir uns eine art therme gegönnt und nach unserem zweiten 4 gänge menu sind wir wiederum hundemüde ins bett gefallen. am nächsten morgen gings zurück nach quebec.

maxi in kanada 1






so jetzt hab ich meinen kleinen bruder für zwei wochen zu besuch da! hab ihn mit nem mietauto in ottawa am flughafen abgeholt. dann gings abends erstmal zum nobel burger essen - haben uns beide elch burger gegönnt, war sehr lecker. am nächsten tag gabs großes frühstück. später haben wir uns in ottawa rumgebtrieben und einfach die stadt nochmal ein bißchen angeschaut. beavertails gegessen und die sonnenstrahlen genossen. abends gings dann in einer 5h autofahrt weiter nach quebec city. nach lasagne, bier und ein paar folgen two and a half men sind wir ins bett gefallen. der nächste war eher bewölkt aber wir haben uns die laune nicht vermiesen lassen und sind einfach mal die halbe stadt abspaziert...wie es sich halt gehört wenn man ned viel zeit hat. man macht viel in kurzer zeit :-) abends is man dann hungrig und das problem haben wir mit nem kilo steak gelöst. sehr fein war das!

Ottawa - die Hauptstadt






Über Ottawa hab ich hier ganz oft gehört, dass es nicht so viel sehenswertes gibt. Is ja nur die Hauptstadt also hat man die Regierungsgebäude und das wars. Ich finds ned so schlimm. Man hat den Canal der sich durch die Stadt zieht, einen Teil der in der Provinz Quebec und einen Teil der in Ontario liegt. Die ganzen Parliamentsgebäude und die kleine Downtown Gegend sind eigentlich schon sehr schön. Der Byward Market und was alles dazu gehört is gut für Essen, Bier trinken und einfach rumschlendern. Ich hatte ja nur 3 Tage hier bevor mein Bruder zu Besuch gekommen is also hab zwar alles gesehen aber nix außergewöhnliches gemacht. Es war zu der Zeit Winterlude, auch eine Art Winterfest halt und ich hab so Leuten beim Eissklupturen machen zugeschaut, hab mir das Feuerwerk gegönnt (mit das beste Feuerwerk das ich je gesehen hab) und einfach wie immer durch viel rumlaufen in der Stadt viel gesehen. Ich kann also in Ottawa wirklich nicht bestätigen dass es außer den paar Gebäuden nur fad und öde is. Klar ists nicht Toronto aber trotzdem ne ganz nette Stadt eigentlich.

Fazit: Kann man sich schon mal anschauen... :-)

Quebec City






Im Vergleich zu Montreal und vor allem Toronto ist Quebec halt einfach eine mini Kleinstadt die sich aber trotzdem nicht verstecken muss. Ganz im Gegenteil. Die Stadt an sich ist wirklich sehr schön, es ist unterteilt in Oberstadt die innerhalb der Stadtmauern liegt und Unterstadt die einen sehr alten und halt die ganzen "neuen" Teile hat. Voll von ganz engen Gassen und Kopfsteinpflaster erinnert Quebec sehr an europäische Städte und hat einfach nen ganz eigenen Charme. Es liegt traumhaft am St Lorenz Strom auf den Klippen und über allem trohnt das Chateau Frontenac, ein wunderschönes Hotel in der alten Oberstadt. Ich hatte ein paar extrem kalte Tage mit gefühlten -36 Grad. Das is wirklich kaum auszuhalten aber es scheint dann halt meist die Sonne was wieder einiges gut macht. Der berühmte Winterkarneval ist mal was anderes aber eigentlich mehr was für Familien und Kinder. Trotzdem muss man sowas mal miterlebt haben. Ich war auch ein bißchen außerhalb der Stadt unterwegs, zum Langlaufen (mein erstes mal) , Wasserfälle anschauen und einfach in tollen Parks Spazieren gehen. In Quebec reden die Leute nicht wie in Montreal beides sondern eigentlich nur Französisch, aber irgendwie wirds dann schon immer recht und man kommt ganz klar.

Quebec ist auch noch bekannt dafür Heimat für viele Homosexuelle zu sein und das kann ich ausnahmslos bestätigen. Ich denk dass 50% der Leute die ich kennengelernt habe entweder eben schwul oder lesbisch waren. 

Mein Fazit für Quebec: Mal was anderes in Kanada, sehr europäisch, tolles Flair - niedliche Stadt triffts wohl am besten!

Freitag, 29. Januar 2010

Montreal






Mein Besuch in Montreal war wieder ganz anders als die Zeit in Toronto. Ein alter Schulfreund, der Mark, war nach seinem Semester an der Concordia Uni noch in der Stadt und ich hab die meiste Zeit mit ihm und seinen Studienkollegen verbracht. Montreal hat sowohl einen sehr alten als auch einen sehr modernen Teil und es is einfach für jeden was dabei. Wir waren schick essen, sind gut weggegangen, haben tolle Aussichten vom Mont Royal genossen, sind vor der Kälte in die Untergrundstadt (ja auch Montreal hat eine und die is sogar fast größer), sind für das berühmte 5-7Uhr Bier in nem Pub gesessen und ich hab zum ersten mal Poutine probiert. Das is ganz einfach ein Haufen Pommes mit Käse und Sauce...ich mags!

Hab hier meinen 25. Geburtstag gefeiert und zwar auf dem Igloofest (siehe Bild mit den ganzen lustigen Farben) am Hafen und dann in ner Bar Downtown. Wir haben auch nen ziemlich coolen Tagesausflug in die USA zu dem Skiresort Jay Peak in Vermont gemacht. Wetter war gut, kaum Leute, nicht zu kalt und der Schnee hat auch noch gepasst. 

Fazit: Viel geboten, sehr gute Kombination aus alt und modern, hat das besondere etwas...

Freitag, 22. Januar 2010

Toronto






10 Tage hab ich in dieser unglaublich tollen Stadt verbracht! Natürlich ist es immer was anderes eine Stadt nur im Winter zu sehen aber ich kann mir gut vorstellen, dass es im Sommer einfach nocchmal viel schöner is. Toronto ist multikulturell, hat tolle Viertel, tolle Gegenden außerhalb des Zentrums, ein großes unterirdisches System (der PATH, verbindet die Downtown Gegend) um sich vor der Kälte zu schützen, den Lake Ontario vor der Haustür und nette kleine Brauereien, die gutes Bier machen. An jedem Tag gibts was anderes zu sehen oder machen, das dann kostenlos ist und einfach durch die Stadt schlendern is sowieso gratis. Ich hab sehr viel gemacht in Toronto, kaum was alleine weil ich durch Couchsurfing so viele Leute kennengelernt habe, dass sich immer jemand findet, der einem die Stadt zeigt. Ich glaub ich bin im Schnitt mit unter 10 Dollar pro Tag ausgekommen und das is fast unschlagbar würd ich sagen. Ich könnt natürlich noch ewig weitererzählen aber das sprengt dann den Rahmen. Fazit: sehr multikulturell und sehr günstig wenn man Zeit hat...Toronto

Couchsurfing




Mein erster Stopp in Kanada war gleich mal ein sehr gelungener Einstand für diese Art zu reisen würde ich sagen, aber alles der Reihe nach. Ich musste Carina bzw Sie musste mich von Chicago aus fliegen lassen. Ich hab nen früheren Flug als erwartet genommen und meinem "Host" , bei dem ich meinen Couchsurfing Start hatte, nicht bescheid geben können somit war das etwas doof, dass ich da aus heiterem Himmel eine Nacht zu früh da war aber er hat mich gern aufgenommen. Couchsurfing is sozusagen wie bei nem Freund bleiben, den man aber vorher noch nie gesehen hat. Leute lassen dich einfach so bei sich wohnen (evtl eben auf einer Couch oder sogar in nem extra Zimmer) und man kann im Prinzip alles mitbenutzen und kommen und gehen wie man will. Ich spar mir dadurch viel Geld, lern tolle Leute kennen, bekomm Insider Tipps, werde in den Städten von Leuten rumgeführt die sich auskennen und hab eigentlich ausschließlich Vorteile :-)

Wer Lust hat sowas mal auszuprobieren kann sich ein Profil erstellen auf http://www.couchsurfing.org/index.html und dann mal schaun was das so is. Die Leute nehmen das aber schon sehr ernst also wenn man die behandelt wie ein Hostel is das natürlich nicht nett aber wenn man Interesse an den Menschen zeigt, die hinter den Couchen versteckt sind, hat man ne tolle Zeit. Die meisten sind auch viel unterwegs in der Welt und haben immer tolle Geschichten auf Lager! Die Fotos zeigen meine bisherigen Couchen, die ich gesurft habe. Die auf der ich grad lieg is jetzt nicht dabei, aber nur um mal einen Einblick zu bekommen, wie ich mich hier so rumtreibe.

Freitag, 15. Januar 2010

Chicago






Der letzte Stopp in den USA auf unserem sehr schönen vier Wochen Trip war im hohen Norden des Landes am Lake Michigan gelegen - Chicago, die "windy city". Dadurch, dass es sehr kalt und teilweise sehr verschneit war, haben wir unsere Tage hier eher gemütlich und nicht zu vollgepackt verbracht. Nichtsdestotrotz haben wir viel gesehen und gemacht, weil wenn man schon mal da ist muss man natürlich auch raus auf die Straßen. Wir waren auf dem Hancock Tower, haben in der Cheesecakefactory gespeist, waren Eislaufen, im Art Institute, im IMAX, haben die berühmte Deep Dish Pizza und den Chicago Hot Dog gegessen. Wir waren Shoppen auf der Magnificent Mile, im Millenium Park, haben uns den Navy Peer und irgendwie halt auch den Rest der Stadt angesehen. Mir hat Chicago an sich schon sehr gut gefallen nur die Tatsache dass einen echt alle 10 Minuten Leute anschnorren hat mich bissl gestört. Aber naja dafür kann ja Chicago wiederum nichts. Nach den letzten schönen Stunden dann sind wir beide zum Flughafen und Carina musste mich schweren Herzens nach Kanada fliegen lassen bevor sie dann selbst zurück nach München gedüst ist!

Nashville






Leider waren wir in Nashville nur eine Nacht auf der Durchreise aber die Eindrücke, die wir gewonnen haben waren durchweg positiv! Man spürt, dass Nashville eine der Musikhochburgen der USA ist. Viele der großen Studios wie zum Beispiel SONY haben hier ihren Sitz neben unzähligen weiteren Kleinen. Es war bitterkalt als wir in der Stadt rumgelaufen sind und am nächsten Morgen mussten wir schon gaaanz früh wieder raus um gen Columbus aufzubrechen wo wir dann unser Auto wieder zurückgegeben haben.