Im Vergleich zu Montreal und vor allem Toronto ist Quebec halt einfach eine mini Kleinstadt die sich aber trotzdem nicht verstecken muss. Ganz im Gegenteil. Die Stadt an sich ist wirklich sehr schön, es ist unterteilt in Oberstadt die innerhalb der Stadtmauern liegt und Unterstadt die einen sehr alten und halt die ganzen "neuen" Teile hat. Voll von ganz engen Gassen und Kopfsteinpflaster erinnert Quebec sehr an europäische Städte und hat einfach nen ganz eigenen Charme. Es liegt traumhaft am St Lorenz Strom auf den Klippen und über allem trohnt das Chateau Frontenac, ein wunderschönes Hotel in der alten Oberstadt. Ich hatte ein paar extrem kalte Tage mit gefühlten -36 Grad. Das is wirklich kaum auszuhalten aber es scheint dann halt meist die Sonne was wieder einiges gut macht. Der berühmte Winterkarneval ist mal was anderes aber eigentlich mehr was für Familien und Kinder. Trotzdem muss man sowas mal miterlebt haben. Ich war auch ein bißchen außerhalb der Stadt unterwegs, zum Langlaufen (mein erstes mal) , Wasserfälle anschauen und einfach in tollen Parks Spazieren gehen. In Quebec reden die Leute nicht wie in Montreal beides sondern eigentlich nur Französisch, aber irgendwie wirds dann schon immer recht und man kommt ganz klar.
Quebec ist auch noch bekannt dafür Heimat für viele Homosexuelle zu sein und das kann ich ausnahmslos bestätigen. Ich denk dass 50% der Leute die ich kennengelernt habe entweder eben schwul oder lesbisch waren.
Mein Fazit für Quebec: Mal was anderes in Kanada, sehr europäisch, tolles Flair - niedliche Stadt triffts wohl am besten!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen